Auch nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses hat ein Arbeitnehmer ein berechtigtes Interesse daran, den Inhalt seiner fortgeführten Personalakte auf dessen Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Das Bundesarbeitsgericht hat in seinem Urteil vom 16.11.2010 (Az. 9 AZR 573/09) dabei auf die Rücksichtnahmepflicht des § 241 Abs. 2 BGB abgestellt, wonach der Arbeitgeber auf das Wohl und die berechtigten Interessen des Arbeitnehmers Rücksicht zu nehmen hat. Hierzu zähle auch das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Arbeitnehmers, aus welchem das Recht auf informationelle Selbstbestimmung beruhe.

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