Im Gegensatz zur mangelnden Absetzbarkeit eines häuslichen Arbeitszimmers im Sinn des § 4 Abs. 5 Nr. 6 b ErbStG greifen des Gerichts gegenüber einem Berufsmusiker diese Beschränkung zur Geltendmachung der Kosten eines Übungszimmers nicht ein. Ein Berufsmusiker kann daher die Kosten zum Einstudieren von Musikstücken genutzten Raum seiner eigenen Wohnung steuerlich unbeschränkt als Betriebsausgaben geltend machen. Dieses hat das Finanzgericht Köln mit Urteil vom 13.10.2009 entschieden. Hintergrund sei dabei, dass ein Übungsraum eher einem Tonstudio als einem Arbeitszimmer im herkömmlichen Sinne eben nicht sei. Das Finanzgericht Köln hat die Revision zum Bundesfinanzhof zugelassen (Az. 9 K 3882/09).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Anfahrtsskizze

Scheidestraße 24a
30625 Hannover

Telefon 0511 / 31 25 26

Rufen Sie einfach an!