Für Feuerwehrleute ist höchstens eine 48-Stunden-Woche zulässig. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in Luxemburg (Az. C-429/09) entschieden, dass ein Feuerwehrmann, der ständig länger als 48 Stunden in der Woche im Einsatz ist, einen Anspruch auf Freizeitausgleich oder Geld hat. Der Kläger aus Sachsen-Anhalt war über Jahre hinweg im Schnitt 54 Stunden pro Woche arbeiten. Die EU-Arbeitszeitrichtlinie erlaubt jedoch nur eine 48-Stunden-Woche. Danach darf innerhalb eines Zeitraumes von sieben Tagen die Arbeitszeit 48 Stunden inklusive Bereitschaftsdienst, Arbeitsbereitschaft sowie Überstunden nicht übersteigen.

Das Urteil könnte auch für andere Einsatzkräfte weitreichende Konsequenzen  haben.

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