Die Höhe des Elterngeldes wird maßgeblich von der Höhe des Einkommens der Eltern vor der Geburt des Kindes bestimmt. Steuerstattungen erhöhen regelmäßig nachträglich die Einkommenshöhe. Nach einem Urteil des Landessozialgerichts Rheinland-Pfalz vom 21.10.2010 (L 5 EG 4/10) ist jedoch eine spätere Steuererstattung keine Grundlage für eine Neuberechnung eines bereits gewährten Elterngeldes. Das Gericht begründet dies damit, dass die Steuererstattung den Lebensstandard der Eltern für den Zeitraum vor der Geburt nicht geprägt habe.

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