Das Verwaltungsgericht Köln (VG Köln) hat einem Eilantrag der DB-Autozug GmbH gegen eine Verfügung der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahn mit Beschluss vom 09.12.2010 (Az. 18 L 1710/10) abgelehnt. Die Bundesnetzagentur hatte das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn AG aufgefordert, Nutzungsbedingungen aufzustellen, nach welchem auch Mitbewerbern die Nutzung des Hindenburgdammes führ eine Autozugverbindung nach Sylt gewährt werden muss. Bisher findet grundsätzlich bezüglich der Autozüge ausschließlich eine Verwendung des Hindenburgdammes durch das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn AG statt. Das Verwaltungsgericht betonte dabei ausdrücklich, dass die Verladestationen Serviceeinrichtungen darstellen, die auch von Mitbewerbern genutzt werden könnten.

 Durch diese Entscheidung können Mitbewerber der Deutschen Bahn den Hindenburgdamm ebenfalls vorläufig mit Autozügen befahren. Auf der wohl lukrativsten Strecke der Deutschen Bahn AG könnte damit nunmehr ein Wettbewerb stattfinden.

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