Das Amtsgericht München hat in seinem Urteil vom 06.08.2010 (Az. 281 C 22204/09, noch nicht rechtskräftig) entschieden, dass die entstandenen Kosten für einen Hubschraubertransport im Rahmen einer Bergnotrettung nicht von dem Geretteten erstattet werden müssen, wenn die Rettung gegen den Willen des Geretteten erfolgte. Die Kosten eines Rettungseinsatzes können von dem Geretteten damit nur dann erstattet verlangt werden, wenn der Rettungseinsatz tatsächlich dem objektiven Interesse des Geretteten entsprochen hat. Der Rettungsdienst trägt somit bei jeder Rettung das Risiko, den Rettungswillen des Geretteten nachweisen zu müssen.

Es bleibt abzuwarten, ob das Urteil auch in der nächsten Instanz bestätigt werden wird.

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