Bei der Berechnung des Pflichtteilsanspruchs bleiben dingliche Belastungen von Nachlassgeständen, wie Grundschulden, als zweifelhafte Verbindlichkeiten gemäß § 2313 II 1 BGB bei der Nachlassbewertung außer Ansatz, wenn und solange ihre tatsächliche Verwirklichung unsicher ist. Dies gelte auch dann, wenn die dingliche Belastung zur Absicherung der gegenüber einem Dritten bestehenden Verbindlichkeiten bestellt wurde. Wie der Bundesgerichtshof (BGH) mit seinem Urteil vom 10.11.2010 (Az. IV ZR 51/09) entschieden hat.

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