Der Bundesgerichtshof hat in seinem Urteil vom 21.12.2010 (Az. VI ZR 312/09) die Entscheidung der Vorinstanz des OLG Hamm bestätigt. Beide Gerichte entschieden damit übereinstimmend, dass ein Idealverein, der nach seinem Vereinszweck der Reittherapie von Behinderten gewidmet ist, sich bei einem Reitunfall mit einem Vereinspferd nicht auf die Entlastungsmöglichkeit des § 833 Satz 2 BGB berufen kann. Danach haftet ein Tierhalter für durch sein Tier angerichtete Schäden gar nicht, wenn es sich um ein Nutztier handelt.  Da diese Entlastungsmöglichkeit dem Idealverein verwehrt wurde, hat dieser nunmehr für entstandene Schäden aus Reitunfälle vollumfänglich zu haften.

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