Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit seinem Urteil vom 18.01.2011 (Az. X ZR 71/10) entschieden, dass bei einem Abflug aus Deutschland auch deutsche Gerichte für Aus­gleichszahlungsansprüche nach der europäischen Fluggastrechteverordnung 261/2004/EG gegen Luftfahrunternehmen auch mit Sitz außerhalb der Europäischen Union nach § 29 Abs. 1 ZPO international zuständig sind.

Geklagt hatte ein Kläger, welcher von einer US-Airline Ausgleichsauszahlungen ver­langte, für eine Flugannullierung von einem deutschen Abflugort.

Der Bundesgerichtshof hat damit maßgeblich die Fluggastrechte für Klagen gegen Nicht-Europäische-Airlines gestärkt. Die Entscheidung ist ausdrücklich zu begrüßen.

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