Das Amtsgericht Elmshorn hat in seinem unanfechtbaren Beschluss vom 20.12.2010 (Az. 46 F 9/10) entschieden, dass es keinen sachlichen Grund gibt, ehelich geborene Kinder anders zu behandeln, als unehelich geborene Kinder nach einer anonymen Samenspende in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft.

Wird in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft zweier Frauen ein Kind durch künstliche Befruchtung mit dem Samen eines anonymen Spenders als gemeinsames Wunschkind geboren, so muss die Lebenspartnerin der Mutter nicht das Adoptionspflegejahr abwarten, um das Kind zu adoptieren. Das Adoptionspflegejahr sei in diesem Fall für eine Prognose zum Kindeswohl nicht erforderlich. Damit wären unehelich geborene Kinder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft nach einer anonymen Samenspende zu ehelich geborenen Kindern gleichgestellt.

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