Nach Ansicht des Bundesgerichtshofes (BGH) stellt ein dreihundert Meter vor dem Auffahrunfall durchgeführter Fahrstreifenwechsel auf der Ausfahrt einer Autobahn keinen typischen Geschehensablauf dar, der zur Annahme eines Anscheinsbeweises für einen Auffahrunfall führen würde (BGH, Urteil vom 30.11.2010, Az. VI ZR 15/10).

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