Das Oberlandesgericht Schleswig stellte mit Beschluss vom 12.01.2011 (Az. 2 W 234/10) klar, dass für eine Grundbucheinsicht ein jeweiliges berechtigtes Interesse erforderlich ist (§ 12 GBO). Es müssen somit sachliche Gründe vorgetragen werden, die die Verfolgung unbefugter Zwecke oder bloßer Neugier ausgeschlossen erscheinen lassen.

Die Beschwerde einer Frau aus Berlin wurde damit zurückgewiesen, der vom Grundbuchamt des Amtsgerichts Niebüll Auskünfte verweigert worden waren, weil sie keine rechtliche oder tatsächliche Beziehung zum Eigentümer des betreffenden Grundstücks vorweisen konnte.

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