Ist dem Arbeitgeber die Schwangerschaft einer Bewerberin bekannt und besetzt der Arbeitgeber die Stelle mit einem Mann, so hat die Bewerberin eine geschlechtsspezifische Benachteiligung dann glaubhaft gemacht, wenn sie außer ihrer eigenen Schwangerschaft noch weitere Tatsachen vorträgt, welche eine Benachteiligung wegen ihres Geschlechts vermuten lässt. Jedoch sind an den weiteren Tatsachenvortrag keine strengen Anforderungen zu stellen. Dieses entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) in seinem Urteil vom 27.01.2011 (Az. 8 AZR 483/09).

Eine Antwort auf BAG: Geschlechtsspezifische Benachteiligung wegen Schwangerschaft bei Stellenbesetzung

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