Schüler des nunmehr verkürzten gymnasialen Bildungsweges haben keinen Anspruch auf Zuerkennung des Realschulabschlusses nach bereits nach der neunten Klasse. Dieses hat das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main (VG Frankfurt a. M.) mit seinem Urteil vom 20.01.2011 entschieden und damit die Klage eines Schülers abgewiesen.

Das Gericht betonte in seinem Urteil, dass eine Gleichstellung mit dem mittleren Abschluss erst nach der zehnten Klasse erfolge. Das Verwaltungsgericht sieht darin auch keinen Verstoß gegen den Gleichheitssatz des Artikel 3 Abs. 1 Grundgesetz (GG). Denn neben dem jeweiligen Ausbildungsstand sei auch die zeitliche Komponente für den Erwerb des Realschulabschlusses von Bedeutung (Az. 5 K 2040/10 F).

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