Der Bundesfinanzhof (BFH) entschied, dass ein Mehrbedarf, der Eltern für den Unterhalt eines auswärtig zu Ausbildungszwecken untergebrachten volljährigen Kindes in ausreichendem Maße steuerlich berücksichtig werde. In dem zu entscheidenden Verfahren hat ein Ehepaar, dessen Tochter auswärts an einer Universität studierte, verfassungsrechtliche Bedenken gegen den Einkommenssteuerbescheid 2003 geltend gemacht und insbesondere gegen die Höhe des in § 33a Abs. 2 EStG (Einkommenssteuergesetz) vorgesehenen Freibetrages von lediglich 924,00 € geltend gemacht. Der Freibetrag von 924,00 € soll den kompletten Sonderbedarf für auswärts studierende Kinder abgelten.

Der BFH teilte die Bedenken des klagenden Ehepaares in seinem Urteil vom 25.11.2010 (Az. III R 111/07) nicht und wies deshalb die Klage ab.

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