Wird die 24-stündige Behandlungspflege von einer anderen Pflegekraft erbracht als die Grundpflege, sind die Kosten für die Behandlungspflege in vollem Umfang von der gesetzlichen Krankenkasse zu bezahlen. Dabei darf weder der Zeitaufwand für die Grundpflege noch das Pflegegeld in Abzug gebracht werden. Dieses hat das Landessozialgericht Hessen (LSG Hessen) in zwei am 08.02.2011 veröffentlichten Urteilen vom 09.12.2010 (AZ. L 1 KR 187/10 sowie L 1 KR 189/10) entschieden, in welchen es um die Behandlung schwer kranker Kinder ging. Eine Revision zum Bundessozialgericht wurde nicht zugelassen.

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