Die Kosten für die Reparatur eines bei einer Blockadeaktion beschädigten Gleises hat die Aktivistin zu tragen, welche sich an die Gleise gekettet hatte. So hat es das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein (OLG Schleswig-Holstein) mit Urteil vom 25.02.2011 (Az. 1 U 39/10) entschieden. Auf die grundgesetzlich geschützte Versammlungsfreiheit führe zu keinem anderen Ergebnis. Denn diese könne nicht Verhaltensweisen, die dem Einzelnen verboten sind, rechtfertigen, weil sie in Form einer Versammlung praktiziert würden.

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