Das Bundesverwaltungsgericht stellt in seinem Urteil vom 03.03.2011 (Az. 3 C 1/10) klar, dass der für die Entziehung der Fahrerlaubnis geltende § 4 Abs. 2 Satz 3 StVG nicht auf die Fälle des freiwilligen Verzichts auf die Fahrerlaubnis übertragbar sei. Ein freiwilliger Verzicht auf die Fahrerlaubnis führt damit nicht dazu, dass die Punkte für die vor den Verzicht begangenen Zuwiderhandlungen gelöscht werden, wie dieses bei einer Fahrerlaubnisentziehung gemäß § 4 Abs. 2 Satz 3 StVG der Fall ist.

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