Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG Frankfurt am Main) hat eine Bank dazu verpflichtet, Auskunft über das Guthaben auf einem in Jahr 1959 eingerichteten Sparbuch zu erteilen. Der Sparbuchinhaber hatte zwischendurch die Existenz des Sparbuches vergessen. Die Bank verweigerte dem Kläger Auskunft über den Forderungsstand des Sparbuches und bestritt dabei die Echtheit des Sparbuches. Durch Urteil des OLG Frankfurt am Main vom 16.02.2011 (Az. 19 U 180/10) wurde die Bank nunmehr zur Auskunft über das  Guthaben des Sparbuches verpflichtet. Das Gericht bestätigte damit eine bereits vorherige Entscheidung, welche dem Auskunftsbegehren des Klägers ebenfalls stattgegeben hatte. Anders als die beklagte Bank kam das Oberlandesgericht nach den Feststellungen des Sachverständigen zu dem Entschluss, dass die Bank die Echtheit des Sparbuches nicht mehr wirksam in Zweifel ziehen konnte. Die Revision zum Bundesgerichtshof (BGH) wurde jedoch zugelassen.

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