Ein Arbeitgeber kann Detektivkosten nur dann erstattet verlangen, wenn ein konkreter Tatverdacht gegen den überwachten Mitarbeiter besteht und die Überwachung mittels des Detektives zur Überführung einer vorsätzlichen Vertragspflichtverletzung des Arbeitnehmers führt. Der Erstattungsanspruch des Arbeitgebers gegenüber dem Arbeitnehmer ist allerdings auf diejenigen Überwachungsmaßnahmen begrenzt, die ein vernünftiger, wirtschaftlich denkender Arbeitgeber unter Berücksichtigung des Einzelfalles als zur Schadensbeseitigung oder Schadensverhütung erforderlich halten durfte, wie das Bundesarbeitsgericht (BAG) in seinem Urteil vom 28.10.2010 (Az. 8 AZR 547/09) entschieden hat.

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