Ist eine Arbeitnehmerin nicht befördert worden, weil sie schwanger ist, hat die Arbeitnehmerin unter Umständen einen Anspruch auf finantzielle Entschädigung. Es muss nach einer Gesamtschau der Umstände wahrscheinlich erscheinen, dass die Arbeitsnehmerin nur aufgrund der Schwangerschaft benachteiligt wurde. Ist dies der Fall, obliegt es dann dem Arbeitgeber zu beweisen, dass die Schwangerschaft kein Grund war. Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (Az. 3 Sa 917/11) hatte einer Frau eine Entschädigung zugesprochen, die als eine von drei Abteilungsleitern in einem Unternehmen gearbeitet hatte und bei einer Beförderung übergangen wurde als sie schwanger war. Zuvor war ihr jedoch eine Führungsposition in Aussicht gestellt worden.

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